“Schön” und “hässlich” und was das mit (geschlechtlicher) Normierung zu tun hat

Lookism – das ist ja was ganz neues?! Ist der Begriff auch eher unbekannt, beschreibt er dennoch einen gewohnten und ganz alltäglichen Mechanismus. Menschen werden in „schön“, „hässlich“ oder irgendwo „dazwischen“ eingeteilt und erhalten aufgrund dessen Vor- oder Nachteile. Das ist – kurz gefasst – Lookism.

Was „schön“ und „hässlich“ ist, wird durch gesellschaftliche Prozesse bestimmt. Menschen, die dem gerade vorherrschenden Schönheits- bzw. Körperideal nicht entsprechen, werden ausgegrenzt. Es ist schwieriger, Freund_innen(*1) zu finden, mensch muss besonders viele Qualitäten aufweisen, dass sich „trotzdem“ eine_r in sie_ihn verliebt, unter Umständen gibt es scheiß Blicke und Sprüche in der Straßenbahn oder anderswo im öffentlichen Raum. Diese gesellschaftlich konstruierten Ideale werden meist verinnerlicht und auch auf sich selbst angewendet, so dass mensch noch nicht mal bei der Selbstbetrachtung von diesen verschont bleibt. Lookism überall und kein Entrinnen…

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